Behandlungsablauf und Preise
Behandlungsablauf
Der Behandlungsablauf ist abhängig von der anamnese und wird individuell an ihr pferd angepasst.
Daher können reihenfolge, techniken und dauer variieren, denn jedes pferd hat seinen eigenen baustellen und lösungswege. ein angepasstes konzept ist der grundstein einer erfolgreichen therapie.

Es wird grundsätzlich mit einer Anamnese gestartet um Kontraindikationen ausschliessen zu können und zielorientiert zu therapieren.
Hier Bedarf es einiger Informationen rund um das Pferd.
Darunter fallen Informationen wie:
- Alter und Geschlecht
- Vorerkrankungen, Traumata oder eventuelle Operationen
- Gabe von Medikamenten
- Trainingszustand und Nutzungszweck des Pferdes
- Besonderheiten in Haltung, Fütterung und Tagesablauf
- Umschreibung der aktuellen Beschwerden/Auffälligkeiten (falls vorhanden).
Eine Ganganalyse im Schritt, teilweise auch in allen drei Gangarten an der Longe,
sowie eine Adspektion des Exterieurs im Stand sind ebenfalls Bestandteil der Befundaufnahme.
Ausserdem wird eine palpative Untersuchung auf muskuläre Auffälligkeiten, thermographische Unterschiede und anatomische Abweichungen durchgeführt, sowie eine Testung der Grundbeweglichkeit der Gelenk und
Wirbelkörper.
Durch die gründliche Anamnese entsteht ein Behandlungsplan, der ganz individuell auf eventuelle Blockaden, Fascienverklebungen und Verspannungen ausgerichtet ist und eine zielgerichtete, ausführliche Therapie ermöglicht
Am Ende erfolgt eine Dokumentation über Befund und Therapie des Pferdes und eine Besprechung mit dem Pferdehalter/Reiter, um eventuelle Trainingstechniken anzupassen und auf mögliche Defizite und Schwachstellen des Pferdes aufmerksam zu machen.
Denn der Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie ist ein Arbeiten Hand in Hand!



was muss ich rund um die behandlung beachten?
- idealerweise sollte der Termin nicht innerhalb der Fütterungs,- oder Ein/Ausstallzeiten vereinbart werden. Das Pferd sollte so entspannt wie möglich mitarbeiten und sich auf die Behandlung konzentrieren können.
- Ein Osteopathietermin sollte nicht direkt vor aussergewöhnlichen oder stärkeren körperlichen Belastungen des Pferdes geplant werden. Teilweise wird durch die Behandlung die Grundstatik des Pferdes verändert, da sollte es sich erstmal in Ruhe "einlaufen" können, ausserdem kann es auch manchmal zu einem ordentlichen Mukelkater kommen. Versucht also innerhalb der ersten Woche Turniere, Fuchsjagden oder auch Herdenzusammenführungen, zu vermeiden. Trainingskurse/ Reitunterricht ist in Absprache und eventueller Anpassung möglich.
- Das Pferd darf nicht unter dem Einfluss von Schmerzmitteln stehen. Dieses verfälscht die Befundung und Therapie. Sie sollten 48 Std. vorher abgesetzt werden.
- Tragende Stute sind nur partiell zu behandeln und in der Regel eine Behandlung nach dem Abfohlen empfohlen.
- Bei plötzlich auftretenden Stützbeinlamheiten durch z.B. Hufgeschwür, akuter Sehnenproblematik oder äusseren Schäden, ist von einer osteopathischen Behandlung abzusehen. Die Lahmheit versursacht automatisch eine Kompensaition und Körperschiefe, welche dem Pferd in Momenten der akuten Beschwerden zugestanden werden muss und man vorerst nicht in die Grundstatik eingreift.
Preise ab 08/2026 in €
140
Osteopathische Erstbehandlung
Als Neukunde
Osteopathische gesamtbehandlung und neukundenanamnese. Angepasste ergänzung von Craniosacraler therapie und evtl segmentalem dry needling.
110
Osteopathische Behandlung
Osteopathische Gesamtbehandlung. Angepasste Ergänzung von craniosacraler therapie und evtl. segmentalem dry needling.
90
Osteopathische Nachbehandlung
Sollte eine nachbehandlung innerhalb der ersten 3 Wochen vereinbart werden.
75
Dry Needling
Umfassende Behandlung der Funktions,- und Fascienketten des gesamten Muskelapperates.
